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Stabsübergabe
Leitungswechsel bei impact
Ich bin der Neue bei impact, Stephan Trick. Seid 01.09. bin ich für den impact-Bereich zuständig. Ich bin 30 Jahre, verheiratet mit Susanne; zusammen haben wir 2 Kinder. Bis August war ich Jugendmitarbeiter im Lebenszentrum Adelshofen. Ich freue mich auf die Arbeit bei impact. Mit Dave und Anette Jarsetz habe ich noch einen Übergangszeit bis Januar 2011, in der ich mich gut einarbeiten kann. Was ich genial finde an impact, ist die Kombination von Mission und Jüngerschaft. Erfahrungen mit Jesus machen, Missionsarbeit unterstützen, Menschen anderer Kulturen begegnen und persönlich einen weiten Horizont bekommen, sind genügend Gründe, warum ich gerne hier arbeite.
Ich bin gespannt auf die vielen Begegnungen und vor allem auf das, was Jesus durch impact wirkt.
Willkommen daheim!
impact Liechtenstein/Schweiz und Mikronesien
Für neun impact'ler aus zwei Teams geht mit dieser Woche eine prägende Zeit ihres Lebens zu Ende!
Seit dem 16. August ist der elfmonatige Einsatz in Liechtenstein/Schweiz für Lara Fogarasi und Amelie Fabian vorbei. Für die beiden Freien Evangelischen Gemeinden in Schaan und Buchs waren sie eine tatkräftige Unterstützung. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die beiden bereits vermisst werden.
Am Frankfurter Flughafen konnte heute, am 23. August das erste internationale impact Team aus Mikronesien in der Heimat begrüßt werden. Für die fünf deutschen sowie die drei mikronesischen Teilnehmer geht eine lehrreiche und gesegnete Zeit zu Ende. Die Teamleiter Anette und David Jarsetz ziehen ein durchweg positives Fazit: "Es ist unglaublich, wie Menschen, die sich zuvor noch nie begegnet sind, gemeinsam Gott dienen und dabei selbst verändert werden! Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns junge Menschen anvertraut und dass er uns auf den mikronesischen Inseln gebraucht hat."
Für die Jugendlichen geht es nach den Einsätzen ganz unterschiedlich weiter. In der Hoffnung, dass ihnen der missionarische Eifer erhalten bleibt und sie kräftig weiterhin zur Ehre Gottes impacten.
Micro-Games in Palau
impact Micronesia 2010
Auch die letzte Zeit unseres Missionstrips in der mikronesischen Inselwelt wurde voll genutzt. Neben den üblichen Tätigkeiten wie der Gestaltung verschiedener Gottesdienste und Jugendkreise hatten wir in den letzten Wochen außergewöhnliche Aufgaben.
Eine bestand darin, evangelistische Flugblätter zu verteilen und mit Leuten über unseren Glauben ins Gespräch zu kommen. Dies taten wir bei den Wettkämpfen der Siebten Mikronesischen Spiele, dem größten Sportevent der pazifischen Inseln, das dieses Jahr in Palau stattfand. Im Stadtkern Korors, Palaus Hauptstadt, befanden sich zu jeder Zeit eine Menge Sportler und Fans, die von uns angesprochen wurden.
Als Team verbrachten wir insgesamt drei halbe Tage in der Innenstadt immer auf der Suche nach Möglichkeiten für Gespräche. Dafür splitteten wir unser Team für die ersten Male in Paare auf. Wer wollte durfte auch gerne alleine unterwegs sein. Wir alle merkten, dass man alleine doch leichter Kontakt zu anderen aufnehmen kann als wenn man zu zweit zusammen ist. Dafür braucht man natürlich aber auch ein wenig mehr Mut.
Vielen unserer Teammitgliedern wurde bewusst, dass es gar keine so leichte Aufgabe ist, einen gewöhnlichen Smalltalk auf eine tiefere Ebene zu führen. Oft scheiterten unsere Versuche schon daran, dass die Angesprochenen mehr an den Spielen als an Gesprächen interessiert waren. Das frustrierte natürlich und baute auch einen gewissen Druck auf, „endlich mal eine erfolgreiche Begegnung mit einer Person zu haben.“ Auf der anderen Seite gab es jedoch auch Menschen, die sehr offen für eine Konversation waren, sodass man ihnen zumindest erklären konnte, weshalb man vor Ort war.
Ein bisschen wurde mir persönlich der Druck genommen, Gespräche zwanghaft auf Christus hinzuführen, als unsere Teamleiter betonten, dass auch allein schon unsere Anwesenheit auf der Insel und unser Interesse an den Menschen ein Zeugnis vor den Insulanern sein kann. Außerdem müsse nicht jedes Gespräch auf das Evangelium hinführen. Viel mehr ginge es darum, einen Sinn dafür zu entwickeln, missionarisch zu leben. Für mich persönlich bedeutet das, auch zurück in meinem Alltag in Deutschland, Gelegenheiten, die sich mir ergeben, bewusst wahrzunehmen, um mit dem, was ich sage, auf Jesus zu verweisen.
Während einige unseres Teams munter Flyer unter den Sportfans verteilten, fiel dies anderen besonders schwer. In den Einsätzen hatten sie damit zu kämpfen, das auszuleben, was Paulus in Römer 1,16 schreibt: „Ich schäme mich nicht, diese Heilsbotschaft von Christus überall weiterzusagen.“
Ich denke, spätestens mit dieser Aktion bei den Mikronesischen Spielen hat ein Prozess begonnen, in dem man immer mutiger wird, seinen Glauben offen zu bekennen. An Situationen wie den unseren in diesem Sportevent wächst man, sodass wir hoffentlich bald Römer 1,16 aus tiefstem Herzen mit Paulus mit sagen können.
Kim Rastert
Halbzeit
impact USA/Kanada 2010
So, nun ist die Hälfte von unserem Einsatz schon vorbei. Unglaublich wie schnell die Zeit für uns vergeht. Das ist aber auch kein Wunder denn wir erleben hier so viel, dass die einzelnen Wochen an uns teilweise nur so vorbei rasen.
Am 1. August mussten wir Schooleys für einen Monat „bye bye“ sagen. Nachdem wir einen Tag davor nochmal schön unser Heim geputzt hatten konnten wir am nächsten Morgen mit gutem Gewissen um 6.30 Uhr Schooleys Mountain verlassen und uns auf den Weg Richtung Kanada machen.
Auf unserer 9 stündigen Autofahrt machten wir zwischendurch einen Halt bei den Niagarafällen, diese beeindruckten uns sehr. Nach einer langen, aber dank Gott, behüteten Fahrt kamen wir am frühen Abend in Moffat (Ontario) an und wurden gleich von Ursi und Jeff (den Hauseltern vor Ort) herzlich empfangen. In Woche in Moffat unterstützen wir Ursi und Jeff mit praktischen Arbeiten wie z.B. Streichen, Babysitten oder das Gelände wieder in Schuss bringen. Wir hatten aber auch Zeit für uns als Team um z.B. gemeinsam Kanu zufahren. Nach dieser entspannten Woche konnten wir dann mit neuer Energie in Toronto durchstarten.
Unser neues Zuhause für 3 Wochen ist nun die „Bloor Lansdowne Christian Fellowship Church“, die direkt an der Hauptstraße und neben einem Strip Club liegt.
Als wir als das erstes Mal die Kirche betraten, konnten sich die meisten nur schwer vorstellen sich hier wohlfühlen zu können, da die Räume in denen wir untergebracht wurden alles andere als heimisch aussahen. Doch nach einem gemeinsamen Großputz fühlten wir uns schon gleich viel wohler ;-).
Nun sind wir schon eine Woche in Toronto und es ist unglaublich wie viel man doch in einer Woche erleben kann. Wir halfen hier in unserer Kirche bei einer Essenausgabe für Obdachlose, unterstützen 2 Flüchtlingsheime in denen wir kochten, putzen oder uns einfach nur mit den Leuten unterhielten. An einem Abend nahmen wir an einer Bibelstunde im Flüchtlingsheim teil. Es war schön mit den Flüchtlingen die Erlebnisse die man mit Gott erfahren hat zu teilen und auch nach dem gemeinsamen Essen war eine gute Gelegenheit sich mit den Flüchtlingen zu unterhalten und die verschieden Gründe für ihr Dasein zu erfahren.
Es ist so schön ein Teil von diesem „impact Team“ zu sein und mit diesem Team die Möglichkeit zu haben so viele verschieden Menschen und Kulturen kennen zu lernen.
Katharina Lask
Discover yourself!
Impact Micronesia 2010
In a vast and open sea their lies a small island, just a dim in the world's map. This island is called Palau. Hi my name is Tikvah and I'm from this island. I'm a member of the Impact team 2010. I have learned a lot so far on this trip. On June 11, 2010 we went to do our ministry in Yap. This was my very first trip away from home and family. Living with the Germans as an Islander (Micronesian) it was very hard. I struggled a lot because the Germans are more straightforward while us Micronesian we “tend to go around the bush”. But with God on my side 24/7 he gave me the strength not to give up.
We did 4 weeks ministry in Yap and when I was there I was able to learn something, that I thought would take years to learn. But I was wrong. It was June 15 ,2010 Wednesday night at a youth retreat, I chose to forgive a person whom I blame and myself for changing me into someone I was not. That night changed me. I began to enjoy my life that God gave me and enjoy growing spiritually every last second of my days with the Impact-Team. When we returned to Palau, God tested me and what I have learned so far. In our culture when a leader or elder ask us to do something we have to say yes, we can't say no. The test was to stand up for myself, I have learned that with my days with the Impact-Team that once in our lives we have to stand up for ourselves and not sallow everything inside. It's been a great honor to serve God with the Impact-Team. You not only learn how to forgive and stand up for yourself, you also get to discover yourself and what God shaped you for who you are and discover your God given talents and gifts.
Now I'm feeling more comfortable and loved by the team and when the time comes for us to go our own way, I will miss them more everyday.
Gott wirkt!
impact Mikronesien 2010
Wir sind nun seit neun Wochen hier in Mikronesien und haben schon einiges erlebt. Für mich ist es immer wieder erstaunlich wie Gott wirkt und wie er sich uns zeigt.
Ein Highlight für mich war die VBS (Vacation Bibel School) in Koror (Palau). Sie stand unter dem Motto „Jesus is my foundation“ und fand vom 26.07. - 01.08. statt. Täglich kamen zwischen 50 und 80 Kinder mit denen wir viele Lieder sangen, biblische Geschichten über Petrus hörten und eine Menge Spaß hatten.
Diese Woche war für mich sehr anstrengend und oft bin ich morgens aufgewacht, war unmotiviert oder müde und wusste nicht, wie ich den Morgen mit den Kindern hinter mich bringen sollte. Aber hier habe ich so oft erlebt, wie Gott mir seine Freude und Kraft schenkt.
Ich konnte mit Motivation, Energie und einem Lächeln im Gesicht auf die Kinder zugehen, die Kinder-Action-Songs mitsingen und mit ganzem Herzen und voller Freude Gott dienen.
Ich weiß, dass ER in mir gewirkt hat und mir dadurch gezeigt hat, dass seine Kraft in mir wirkt, wenn ich schwach bin (2.Korinther 12,10). Er hält seine Zusagen und es ist genial zu erleben, wie diese übernatürliche Kraft in einem zum Ausdruck kommt, wenn man erkennt, dass man es alleine nicht schafft, sondern auf Gott angewiesen ist.
Letztendlich war es für mich eine Woche, die ich sehr genossen habe und in der ich eine sehr schöne Zeit mit den Kindern hatte, weil Gott mir alles gegeben hat, was ich dafür brauchte.
Get an impact? Make an impact!
impact USA/Kanada 2010
Nun leben wir schon einen Monat in den USA und es war ein Monat voller Erlebnisse und neuen Erfahrungen. Zuallererst muss ich sagen, dass wir uns als Team von Tag zu Tag besser kennen gelernt haben, was mir sehr gut tat und noch tut. Wir können unsere Erfahrung teilen und uns gegenseitig ermutigen. So eine Gemeinschaft ist ein echter Segen und dafür bin ich Gott sehr dankbar.
Letzte Woche, vom 19. bis 25. Juli, waren wir in Pennsylvania. Dort halfen wir bei einer Kinderbibelwoche (Good News Camp) und einem Fußballcamp (Soccer Camp) mit. Es war eine völlig andere Arbeit als in Paterson. Während dieser Woche lebten wir bei verschiedenen Gastfamilien und wurden zwischen den beiden Camps von unglaublich freundlichen und offenherzigen Menschen der Otterbein Church mit Essen versorgt. Bevor Bill Schuit Direktor der Liebenzeller Mission USA wurde war er in dieser Gemeinde Pastor.
Aufgrund der Unterbringung in Gastfamilien wurden wir als Team zwar getrennt, aber es war für mich und auch für die anderen Impact‘ler trotzdem eine wunderschöne Woche. Die Menschen die wir getroffen haben konnten wir oft nur bewundern. Zuallererst die Offenheit und Herzlichkeit gegenüber 8 verschwitzen, fremden Menschen (vor dem ersten Kennenlernen hatten wir einen Arbeitseinsatz) und dann die grenzenlose Gastfreundschaft. Unsere Gastfamilie z.B. beherbergte spontan vier statt zwei von den Mädels (Julia, Katharina, Sibylle und mich). Wir wurden wie neue Familienmitglieder behandelt, jeden Morgen zur Kirche gefahren und jeden Abend vom Soccer Camp wieder abgeholt. Einfach ein behütetes Gefühl, nach dem spannenden Erlebnis in Paterson. Zwar war die Woche aufgrund der zwei Camps am Tag auch stressig, aber ich habe mich sehr heimisch gefühlt.
Was mich sehr berührt hat war die Einstellung der Familie. Teresa, unsere Gastmutter, sagte uns mal in einem Gespräch: „Alles was wir jetzt haben, den ganzen Luxus, das ist ein Geschenk Gottes, nicht mehr.“ Das war sehr faszinierend für uns, denn ich denke wir Menschen sind schnell mal dabei zu sagen: „Das ist MEIN Haus, MEIN Autos und MEIN Swimmingpool!“ Das „Von- Herzen-Geben“ wie ich es in dieser Familie erlebt habe, will ich persönlich unbedingt auch in meinem Leben umsetzen.
Der Abschied von unseren Gastfamilien fiel uns schwer und auch den Kindern der beiden Camps „Tschüss“ zu sagen war nicht leicht. Doch was das Gehen leichter machte war, dass zum Einen fast jeder Amerikaner auf facebook vertreten ist und wir zum Anderen die Gewissheit haben, dass wir den gleichen Herrn über unserem Leben haben und wir uns spätestens im Himmel wieder sehen werden.
Eva Gehrig
Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben (Galater 6,10)
Lebenszeichen aus Mikronesien
impact Mikronesien
In 3 Wochen werden wir, so Gott will und wir leben, wieder deutschen Boden unter den Füßen haben. Doch bis dahin sind es noch 3 Wochen, in denen wir hier in Palau unsere ganze Kraft, Liebe und Konzentration für die Menschen aufwenden wollen - um ihnen von dem Segen weiterzugeben, den wir in unserem Leben täglich neu erleben dürfen! Ganz ehrlich, ohne Gottes tägliche Versorgen, könnten wir diesen Dienst überhaupt nicht durchstehen... und ganz davon abgesehen, würde es ohne Gott ja auch gar keinen Sinn machen, denn zum Spass tut man sich sowas nicht an. :-)
Hier ein paar Streiflichter, wofür wir besonders dankbar sind:
- das Jugendcamp mit rund 60 Teilnehmern gab uns die Möglichkeit wirklich täglich von morgens 7:00 Uhr bis abends 22:00 Uhr mit den Jugendlichen und den anderen einheimischen Mitarbeitern Gemeinschaft zu haben. Es war eine sehr intensive Zeit, in der wir Freundschaften knüpfen und Jugendliche in ihrem Glauben ermutigen und prägen konnten. Besondere Flexibilität war Grundvoraussetzung für dieses Camp, dass zwar gut organisiert war, doch immer wieder unter "Nichterscheinen von Rednern oder Workshopleitern" zu leiden hatte. Da durften wir dann ran! Manchmal hatten wir wirklich nur 5 Min. "Vorbereitungszeit", zwischen der Anfrage und dem Start der Bibelarbeit oder dem Workshop. Da kann man im Nachhinein nur sagen: Gott liess uns in jeglicher Hinsicht nicht hängen!
- nahtlos ging es von der Freizeit dann nach Kayangel, einer kleinen nördlichen Insel von Palau. Doch das Boot, das für uns organisiert wurde war 1. sehr klein (bis auf den letzten Fleck auf Deck gefüllt) und 2. bemerkte der Kapitän nach 15 min Fahrt, dass es ein Leck im Tank hatte, sodass Benzin austrat und der Motor Aussetzer hatte. Wir kehrten dann um und kamen mit Ach und Krach auch wieder im Hafen von Ngarachlong an. "Schnell" wurde dann ein anderes Boot organisiert (wir warteten nur einen Vormittag), das größer und sicherer war und von "Billy Graham" gesteuert wurde (so heißt der Kapitän). Die Insel war traumhaft schön - türkisblaues Wasser, wunderschöne Landschaft und große Früchte an den Bäumen. Doch trotz Trauminsel, hatten wir gerade bei diesem Einsatz viel zu kämpfen: die Hälfte des Teams war durch eine dicke Erkältung geschwächt, nachts wurde man von den Moskitos fast "aufgefressen" bzw. ausgesaugt und ein großer Teil der Inselbewohner (etwa 50 Leute) war zu der Zeit in Koror (Hauptinsel von Palau). Dazu kam noch, dass der Großteil der Inselbewohner der einheimischen Religion (Mischmasch zwischen Christentum, Aberglaube, Animismus, schwarzer Magie) angehört.
Wir liessen uns aber von diesen widrigen Umständen nicht entmutigen. Bevor wir das Kinderprogramm begannen, gingen wir gemeinsam einmal um die Insel und luden alle ein. Viele Eltern erlaubten ihren Kindern leider nicht an unserem Programm teilzunehmen. Doch wir freuten uns über die Kinder, die trotzdem kamen und starteten durch. Als wir zu den Spielen kamen, bemerkten wir einen Jungen, der sich dem Geschehen langsam näherte. Wir merkten, wie es in ihm kämpfte. Seine Oma hatte ihm wohl gesagt, dass er nicht gehen solle. Doch er wollte dabei sein. Plötzlich klinkte er sich bei den Spielen ein und hatte sichtlich viel Freude daran. Das Wunder war, dass seine Oma ihm am nächsten Tag erlaubte, zu dem Kinderprogramm zu kommen. Da freuten wir uns sehr
darüber! Besonders schön war, dass die Kinder auch ausserhalb des Programms den Kontakt zu uns suchten, von uns noch mehr Lieder und Gitarrengriffe lernen wollten und uns zum Fischen einluden (wo wir auch die Freunde von ihnen kennenlernten, die nicht zum Programm kommen durften). Während dem Fischen sangen dann die Jungs die ganze Zeit die Lieder, die sie von uns lernten (Jesus, you`re my Superhero etc) und waren somit auch ein Zeugnis für die anderen Jungs :) Kayangel war eine herausfordernde, aber superschöne Zeit!
- nach Rückkehr begann dann das Jugendkonferenzwochenende bei dem wir die Ehre bekamen einen ganzen Vormittag gestalten zu dürfen. Normalerweise läuft alles in Palauisch ab und wird von den einheimischen Pastoren geleitet. So war es eine große Ausnahme, dass wir als Ausländer bei so einer großen Konferenz einen Input geben durften.
- Am Montag danach begann dann die Kinderbibelwoche, bei der wir täglich 80 Kinder im Alter von 3-8 Jahren anvertraut bekamen. Zusammen mit den einheimischen Mitarbeitern gestalteten und bestritten wir die 7 Tage, was uns sehr zusammenschweisste. Im Hinblick auf die Kinder betreuten und ermutigen wir sie zum Glauben an Jesus Christus. Es war sehr schön zu erleben, wie die Kinder aus vollem Herzen und Überzeugung riefen: "Ja, wir wollen mit Jesus leben und später einmal zu ihm in den Himmels gehen!" Dieser Glaube der Kinder beeindruckte uns sehr und uns kam die Bibelstelle in den Sinn, in der Jesus uns ermutigt, wie die Kinder zu werden.
Anette Jarsetz
L(i)eben wie Jesus
impact USA/Kanada 2010
Jetzt sind wir schon fast eine Woche auf der anderen Seite des Teiches - der anderen Seite der Welt - und noch immer sind wir dabei, uns an das „schnelle“ Essen, die „everything is big“-Einstellung und die doch fremder als gedachte Sprache zu gewöhnen. Doch eine Sache hier, nehmen wir hoffentlich nie für selbstverständlich: die Art der Menschen in Schooley’s Mountain.
Ihr Umgang ist geprägt von größter Herzlichkeit und das Sorgen um uns und das uns Dienen scheint keine Grenzen zu kennen. Oftmals fühlen wir uns weniger als Dienende, sondern viel mehr als die überreich Beschenkten. Da ist beispielsweise die riesige Tüte voller Brot und Bagels (amerikanische Brötchenart), der Kuchen der mal eben bei uns abgegeben wird oder die Einladung, zum Essen zu bleiben. Wir staunen täglich und können nur dankbar sagen, dass Gott uns mehr als reich versorgt. Diese Liebe, die uns hier auf dem Gelände der Liebenzeller Mission USA zu Teil wird, wollen wir einerseits in uns aufsaugen und andererseits auch direkt weitergeben, dazu bieten sich in den USA viele Chancen.
Derzeit verbringen wir eine Woche in einem der größten nordamerikanischen Ghettos. Dort nehmen wir als zusätzliche Betreuer in einem Sommercamp teil und kommen mit Kindern und deren Schicksalen in Kontakt, die unsren behüteten, europäischen Horizont weit übersteigen. 10-Jährige, die bei irgendwelchen Tanten untergebracht sind, weil ihre Eltern alkoholabhängig sind und daher nicht für sie sorgen, 8-Jährige, die von ihren Onkeln so geschlagen werden, dass Narben zurückbleiben, Kinder, die zum Spielen nicht auf die Straße gehen können, weil sie erschossen werden könnten. Wir als IMPACT-Team versuchen ihnen dabei zu helfen diese Dinge zu verarbeiten, hören einfach zu und spielen viel mit ihnen. Das ist unsere derzeitige Möglichkeit so zu lieben wie Jesus.
Written by Miss Janie
Outreach in Tomil
Impact Mikronesien 2010
Kurz vor der Abenddämmerung erreichten wir Tomil im Osten von Yap.
Jedes Dorf beziehungsweise jeder Clan hat hier seinen eigenen Chef. Da in Tomil der ranghöchste Chef lebt, gilt Tomil als eines der bedeutendsten Dörfer der Insel.
Auf dem großen Platz mit der Communityhall („Stadthalle“) und dem Men's House (öffentliches Versammlungshaus nur für Männer) bereiteten die Christen von Tomil bereits alles vor. Sowohl Dorfbewohner von Tomil als auch Mitglieder der verschiedenen Gemeinden aus den umliegenden Dörfern wurden erwartet. Diese Veranstaltung dient dazu, um Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen. Nun konnte der Outreach (Evangelisation) unter freiem Himmel beginnen. Tatsächlich kamen an diesem Abend etwa zweihundert involvierte und interessierte Leute zusammen. Beeindruckend und erfreulich war für mich die Tatsache, dass viele der Jugendlichen obwohl sie von ihren Eltern und Verwandten Gegenwind bekommen, dennoch mit vollem Eifer bei der Gestaltung dieser evangelistischen Veranstaltung dabei waren.
Gegen sieben Uhr wurde es dunkel und das Programm begann. Zunächst stellte sich die gesamte Jugend aus den verschiedenen Gemeinden mit einigen Lobpreisliedern vor. Doch dann überraschte uns ein starker Regenschauer und alle flüchteten in die Communityhall. Trotz allem ließ sich niemand seine Laune durch dieses Wetter vermiesen. Ganz im Gegenteil. Die Yapese sangen sogar noch lauter, um den Lärm des Regens zu übertönen. So schweißte uns dieses kleine Unwetter wortwörtlich zusammen, denn die Luft innerhalb des Hauses wurde wärmer und wärmer durch die vielen Leute. Dennoch war die Stimmung sehr gut und ich fühlte mich zurückversetzt in die Youth Retreat-Woche vor 2 Wochen als wir ebenfalls alle gemeinsam Gottesdienst feierten.
Das Programm war sehr stark evangelistisch ausgerichtet und bestand aus mehreren Liedbeiträgen, Anbetungstänzen und Anspielen. Eines der Anspiele zeigte wie Jesus an die „Lebenstür“ der Menschen klopft und als ihr Freund eintreten möchte. Doch die meisten sind zu sehr mit sich selbst oder weltlichen Dingen beschäftigt und weisen Jesus ab.
Wir als Impact-Team konzentrierten uns auf das Thema „Was macht einen Christen zu einem Christen?“ und präsentierten ebenfalls ein paar Anspiele. Die Predigt von David machte deutlich, dass es auf das Herz der Menschen ankommt. Viele Christen tragen nur den Namen aber sie haben keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. An Jesus zu glauben bedeutet ihm sein Herz zu geben und in einer lebendigen Beziehung zu ihm zu stehen.
Die Jugendlichen hatten im Anschluss an dieses Programm die Möglichkeit mit den Jugendleitern, Pastor Asael oder David und Anette zu sprechen und ihre Entscheidung für Jesus zu treffen. Außerdem tauschte man sich mit anderen über das Gehörte bei einem kleinen Imbiss aus.
Ich habe mich sehr über die große Zahl der Interessierten gefreut und glaube, dass dieser Outreach wirklich eine gute Gelegenheit für die Jugendlichen ist ihren Glauben offen zu zeigen und Menschen hier in Yap für Gott zu erreichen.
Lisa Grabbert
Wunder werden wahr
impact Micronesia 2010
Es war der zweite Tag für das zehnköpfige, internationale Team in Yap. Wir brachten gemeinsam mit den Einheimischen das Kirchengelände auf Vordermann. Plötzlich hörten wir Reifenquietschen, einen dumpfen Aufprall und dann Schreie – die kleine Kathrin aus Colonia (Yap) war beim Fangen spielen einfach auf die Straße gerannt, ohne zu sehen, dass da gerade ein Auto angefahren kam. Der Fahrer hatte keine Chance – das Unglück konnte nicht verhindert werden. Kathrin wurde vom Auto erfasst, einige Meter durch die Luft geschleudert und prallte mit voller Wucht auf die Straße. Totenstille! Dann aufgeregte Schreie. Unser impact’ler Simeon hob das bewusstlose Mädchen von der Strasse auf und brachte sie schnell zu ihren Eltern. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer erlitt auch einen Schock und brach auf der Stelle zusammen.
Was konnten wir tun? Wir bildeten einen großen Kreis und beteten einmütig für das fünfjährige Mädchen. Auf dass Gott ihr Leben erhalten möge. Wir flehten um ein Wunder. Als Augenzeuge des Unfalls musste man von einem tödlichen Ausgang ausgehen. Stunden des Schocks und Bangens folgten, bis die unglaubliche Nachricht kam, dass bei Kathrin keine ernsthaften Schäden festgestellt werden konnten. Wir sind für Gottes Eingreifen sehr dankbar und fragen uns, was ER mit dem Leben von Katrin noch vorhat. Leben und Tod – sie liegen manchmal nur einige Sekunden auseinander – doch eines ist sicher: es sind nicht WIR, die über Tod oder Leben entscheiden. Unsere Zeit steht in Gottes Händen!
Anette Jarsetz
Sweet Home
impact Ecuador 2009/10
Seit dem 30. Juni haben sieben Personen des achtköpfigen impact Teams wieder deutschen Boden unter den Füßen. Wir danken Gott für einen bewahrten Rückflug und die tatkräftige Unterstützung unseres Missionarsteam in Ecuador. Gleichzeitig erbitten wir uns einen guten Wiedereinstieg in Deutschland, dass die vielen Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet werden und dass das Gelernte und Erkannte auch zu Hause umgesetzt und gelebt werden kann.
Youth Retreat
impact Micronesia 2010
Nach der Einführungszeit in Palau liegt die erste richtige „Arbeitswoche“ in Yap hinter uns. Es tut gut, nun die vorbereiteten Songs, die verschiedenen Sketsche oder Theaterstücke und auch die Glaubenszeugnisse präsentieren zu können. Es ist spannend zu sehen, wie sie ankommen und welche Wirkungen sie bei den Jugendlichen vor Ort hinterlassen.
Die Jugendwoche wurde in Zusammenarbeit von vier Kirchen organisiert. In diesem Jahr stand sie unter dem Motto „Friends forever“. Dabei wurde z.B. mit den biblischen Freundschaften zwischen David und Jonathan wahre Freundschaft auf ihre Charakteristika untersucht und mit Johannes 15,13 die wahrste aller Freundschaften – nämlich die Freundschaft, die Jesus mit uns haben will – betont. Zudem wurde vor dem negativen Einfluss, den nichtchristliche Freunde auf Christen haben können, gewarnt und auch die Art und Weise der Suche nach wahren Freunden thematisiert.
Wir als Impact-Team haben uns vor allem mit einer „Morning Devotion“, d.h. einer kleinen Andacht vor dem Frühstück, und mit verschiedenen Präsentationen beim Abendgottesdienst beteiligt. Bei den Bibelarbeiten vormittags oder den sportlichen Aktionen nachmittags haben wir versucht, möglichst viel Zeit mit den Teilnehmern zu verbringen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Gerade der Austausch über unsere sehr unterschiedlichen Kulturen und Sichtweisen war dabei sehr interessant. Teilweise war diese Woche aber auch anstrengend, weil wir jeden Tag von 7-22 Uhr in Aktion waren und wir uns an die sprachlichen, kulturellen und kulinarischen Herausforderungen erst noch gewöhnen müssen. Doch wenn wir uns auf das Zentrum unserer Arbeit und unseres Bemühens, nämlich Christus Jesus, erinnern, fallen uns die Arbeit und der mangelnde Schlaf meist leichter.
Dabei standen einigen von uns leider noch sprachliche Barrieren im Weg, um tiefer-gehende Gespräche führen zu können. Doch gerade, wenn man etwas deprimiert ist, weil man im Englischen leider nur langsam dazu lernt, ist es gut, sich klar zu machen, dass die Sprache der Liebe, des Respekts und des Dienstes die Sprache Christi ist, die überall in der Welt in gleicher Weise verstanden wird. Mit ihr zu kommunizieren sollte deshalb für die kommenden Wochen eines unserer Ziele sein.
Hanna Boerrigter
Ein Besuch der besonderen Art
impact Ecuador 2009/10
Nahe bei Ibarra, am Fuße des erloschenen Vulkans Imbabura, gibt es ein kleines Dorf. Es heißt Chirihuasi. In diesem Dorf leben Quichuas, die sich zur evangelischen Kirche bekennen. Heiko Erndwein hat gute Kontakte zu ihnen geknüpft. Jedes Wochenende fährt er hinauf, um in der Gemeinde mitzuhelfen und die Sprache zu lernen. Mesias ist Heikos Sprachlehrer. Wir haben mit ihm zusammen beim Hausbau in Lita gearbeitet und uns mit ihm angefreundet. Deshalb wollten wir unbedingt die Gemeinde und das Dorf kennenlernen und begleiteten Heiko und Simone mit ihren Kindern zu ihrem letzten Gottesdienst (sie fliegen Ende Juni mit unserem Impact-Team nach Deutschland).
Als erstes fiel uns auf, dass die Leute in Chirihuasi recht zurückgezogen in weit auseinanderliegenden Gehöften leben. Beim Eintritt in die Kirche wurden wir von dem Vorprediger herzlich begrüßt. An der Wand bemerkten wir die Haken für die Filzhüte, die die Frauen traditionell zur ihrer Quichuatracht tragen. Nun sang der Frauenchor – sich im Takt wiegend - in unglaublich hohen Tönen. Wir durften auch ein Lied vorspielen und kamen uns mit unserem Cajon und der Gitarre ziemlich plump vor. Nach der Predigt in Quichua und der Verabschiedung von Heiko wurden die Stühle zur Seite geräumt. Still und freundlich schüttelten uns die Quichuas die Hände und wir fingen an, unsere Spielstationen aufzubauen. Anfangs ein bisschen schüchtern, aber dann mit viel Begeisterung wurden unsere Spiele von Klein und Groß gut angenommen. Zum anschließenden Mittagessen ließ sich die Gemeinde in Grüppchen auf die Kirchwiese nieder. Wir als Gäste wurden in ein Nebenhaus geführt, in dem für uns auf einem großen Tisch gebratenes Hühnchen und Meerschweinchen bereit stand. Wir kauten im Takt zu ecuadorianischen Klängen, da eine Band unsere Mahlzeit mit Charango, Panflöte und Trommel musikalisch untermalte. Beim Abschied fiel uns wieder auf, dass die Quichuas zwar etwas zurückhaltend und still sind, doch wenn man sich aufmacht und sich für sie und ihre Kultur interessiert, sich sehr freuen. Schade, dass wir erst heute hier hergefahren sind.
Simone Ulsenheimer
„We serve together as a team, the impact-team, olé olé!”
impact Micronesia 2010
Berlin – Frankfurt, Frankfurt – Taipei, Taipei – Guam, Guam – Palau.
Für diese Strecke brauchte ich 61 Stunden, die ich im Zug, in Flugzeugen, Flughäfen, in der Hauptstadt der Republik China und bei einer Missionarsfamilie verbrachte. Dann kam der deutsche Teil meines Teams endlich erschöpft auf der Südseeinsel Palau an.
Die ersten Eindrücke waren zahlreich und überwältigend. Da wir die Insel mitten in der Nacht erreichten, konnte man nicht viel von der Umgebung erkennen, erst recht nicht, als wir sofort einen Stromausfall miterlebten. Umso schöner war der Sternenhimmel, der ohne künstliches Licht am besten zu betrachten ist. Allein schon die Düfte, die in den Bus drängten, der uns vom Flughafen abholte, sowie die klimatischen Begebenheiten gaben uns einen ersten Einblick in die mikronesische Welt.
Als wir am nächsten Morgen aufwachten, konnten wir alles bei Tageslicht betrachten. Flora und Fauna sind so anders als in Deutschland. Genauso wie das Klima, die Unterkünfte, das Essen, die Traditionen der Bewohner und der Entwicklungsstand des Landes. Dies alles konnten wir in unseren ersten neun Tagen auf der Insel erkunden. Manche Dinge machten mir echt zu schaffen, z.B. die hohe Luftfeuchtigkeit und das Hygieneverständnis der Inselbewohner.
Die ersten eineinhalb Wochen vor Ort bestanden aus den „Teambuilding- and Preparation-Days“. Unser normaler Tagesablauf sah folgendermaßen aus: Frühstück, morgendliche Andacht, Vorbereitungszeit, Mittagessen, weitere Vorbereitungszeit, Abendessen, Abendprogramm und danach gemeinsamer Tagesabschluss.
In den Vorbereitungszeiten übten wir verschiedene Pantomime, Theaterstücke, Tänze, Chorstücke und Kinderlieder ein, sodass wir nun ein ganzes Repertoire haben, auf das wir bei unseren kommenden Einsätzen in Gottesdiensten, Jugendkreisen, Kinderbibelcamps, usw. zurückgreifen können, um so je nach Gegebenheit ein ansprechendes und passendes Programm auf die Beine stellen zu können.
In den Vorbereitungszeiten mit inbegriffen waren herausfordernde und ermutigende geistliche Inputs von unserem Teamleiter David Jarsetz sowie tägliche Sitzungen zum Thema „Gastkultur“. Wir lernten, mit Menschen aus einem kulturell andersartigen Hintergrund umzugehen, sie besser zu verstehen und hinter ihren Verhaltensweisen ihr Weltbild zu erkennen. Dabei lernten wir auch gleichzeitig, unsere eigene Kultur und unser eigenes Wesen besser zu verstehen.
Wie schön, dass das diesjährige Impact-Team in Mikronesien kein rein deutsches, sondern erstmalig ein internationales Team ist. So konnten wir das Gelernte gleich in der Praxis anwenden. In unserer Gruppe sind außer vier deutschen Teilnehmerinnen, einem deutschen Teilnehmer und dem deutschen Leiterehepaar zwei junge Frauen aus Palau und eine Frau aus Yap bzw. Chuuk. So sind wir ein bunt gemischtes Team und es wird niemals langweilig, da es immer viele Dinge zu fragen und erfahren gibt. Allein schon bei den täglichen Aufgaben wie Geschirr waschen oder kochen werden die unterschiedlichen Hintergründe der Teammitglieder sichtbar. Es ist so aufregend, einheimisches Essen zu probieren und zu sehen, wie auf das deutsche Essen reagiert wird.
Eine Herausforderung ist unsere Alltagssprache Englisch, die noch keiner der Deutschen perfekt beherrscht. Aber es sind ja auch erst ca. zwei Wochen vergangen. Die Gewohnheit, ins Deutsche zu verfallen, lässt sich jedoch nur schwer ablegen.
Abgesehen von dem Thema „Gastkultur“ behandelten wir auch das Thema „Team“ in unseren Sitzungen, d.h. die Frage, wie aus einer Gruppe von Menschen ein Team werden kann. Um das herauszufinden, spielten wir manch herausforderndes Spiel oder hatten persönliche Gruppengespräche.
Im Rückblick auf diese neun ersten Tage kann ich sagen, dass sich aus unserem bunten Haufen Menschen bereits ein Team gebildet hat und dass wir jetzt schon einige neue Erfahrungen gemacht haben. Aus diesem Grund freue ich mich sehr auf die folgenden zehn Wochen, in denen wir unseren eigentlichen Dienst auf den Inseln tätigen werden. Ich bin gespannt, was auf uns zukommt.
Kim Rastert