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03. Februar 2012

Eine ganz ganz andere Welt!

impact Frankreich in Burundi

Am 19. Januar um 14 Uhr begann unsere Reise nach Burundi am Bahnhof von Saint-Lô. 23 Stunden später kamen wir am Ziel unsere Reise an: BUJUMBURA, die Hauptstadt Burundis! Was für ein Erlebnis und noch nicht mal ganz im Land schon was falsch gemacht. Wie wir halt sind, wollen wir von allem Fotos machen und haben den interessanten Flughafen von Bujumbura fotografieren wollen. Tja bloß sind die Polizeileute damit nicht einverstanden gewesen und haben uns aufgefordert, das Foto sofort zu löschen! 2. Lektion: Geld! Egal, ob fürs Koffer schieben oder Auto aufpassen oder Koffer aufs Auto heben, für alles verlangen die Burundier  Geld. Das gehört hier einfach dazu, aber es ist, wenn man das erste Mal in so einem Land ist, schon etwas einschüchternd.

Das Leben hier spielt sich auf den Straßen ab und das haben wir auf der Fahrt vom Flughafen bis zum Haus der Missionarsfamilie Hartmann hautnah erlebt. Menschen über Menschen sehen wir am Straßenrand. Alle paar Meter sitzen Arbeiter, Soldaten oder Bettler am Straßenrand. Fahrradfahrer und Motorradfahrer teilen sich die Straße mit Autos und LKWs. Ich denke hier hält sich keiner so wirklich an Verkehrsregeln. Straßenschilder gibt es kaum. Hauptsache man kann hupen und ist nicht zu zimperlich draufloszufahren. Weiter fallen Menschen auf, die mit ihren Fahrrädern stapelweise Stühle transportieren oder man sieht man Kinder, die am Straßenrand spielen. Aber ich muss sagen es ist etwas total anderes, wenn man einfach mittendrin ist.  

Es ist einfach alles ganz, ganz ANDERS: die Temperatur, die Hautfarbe, die Sprache, der Geruch, das Essen, die Vegetation, die Kleidung…einfach eine ganz andere Kultur! Alles was man sieht ist neu. Es halt wie eine andere Welt, die man betritt – überwältigend. Im ersten Moment etwas zu überwältigend und einschüchternd, aber durch die Hilfe der Missionare und das langsame Eingewöhnen wird das mit der Zeit machbar, Dinge zu verarbeiten.

Neben der Kultur, die wir hier kennen lernen, bekommen wir auch einen kleinen Einblick in die Arbeit der Missionare hier vor Ort. So haben wir schon an einer Jugendgruppe in Bujumbura teilgenommen, für die wir in den nächsten Wochen einen Abend gestalten werden , zudem haben wir einen Gottesdienst der Anglikanischen Kirche besucht und sind mit Missionar Stefan Hoffmann in die Berge nach Muramwya gefahren, um dort die Jugendgruppe BAHO zu besuchen. Dies BAHO-Gruppe ist ein Projekt, wo Jugendliche, die die Schule abgebrochen haben, eine verkürzte Ausbildung in verschieden Bereichen machen können, wie Rechnungswesen, Buchhaltung, Schreibmaschinenkurs…! Unsere Aufgabe wird es sein, mit Ihnen einen Vormittag zu gestalten, in dem es um Ihr Leben als Christ geht. Stefan Hoffmann  liegt es am Herzen, neben der schulischen Ausbildung auch geistlichen Input weiter zu geben.

In den 3 Wochen werden wir noch viel erleben. Wir werden Kindertage gestalten, an unterschiedlichen Gottesdiensten teilnehmen, die verschiedenen Missionarsfamilien näher kennen lernen und Jugendabende veranstalten. Zudem ist ein Ausflug geplant, in dem wir das Land und die Kultur noch weiter kennenlernen.

Wir stellen uns Gott zur Verfügung, dass er durch uns hier in Burundi einen Impact hinterlassen kann.

Ich bin mir sicher, dass die 3 Wochen prägend werden, für jeden Einzelnen von uns und wir mit vielfältigen Eindrücken, bunten Souvenirs und jeder Menge neuer Erfahrung  wieder nach Frankreich zurückkehren.

Lisa Barth

02. Februar 2012

Teambuilding im Dschungel…

impact Ecuador

Vor wenigen Tagen hatten wir die wunderbare Möglichkeit eine neue Seite Ecuadors kennenzulernen und uns gleichzeitig noch einmal neu auf das Team zu konzentrieren. Montagmorgens um 5.00 Uhr wurden wir von Daniel Sick und Heiko Erndwein abgeholt und allein auf der Autofahrt gab es für uns schon sehr viel zu sehen.

Den ersten Stopp machten wir in Baños, unterhalb des noch aktiven Vulkans Tungurahua. Von dort aus ging es weiter nach Shell. Hier besuchten wir das Haus des Missionars Nate Saint, der in den 50er Jahren mit vier anderen Missionaren von den Huaorani- Indianden umgebracht wurde. Unsere letzte Etappe mit dem Auto führte uns nach Misahuallí. Hier endete die Straße und um tiefer in den Dschungel zu kommen mussten wir auf ein Boot umsteigen.

In unserer Lodge angekommen hieß es erst einmal baden gehen. Später erfuhren wir, dass in dem Fluss Piranhas, Schlangen und sonstige Tiere leben. Glücklicherweise war es dennoch ungefährlich. Von einem Einheimischen wurden wir noch tiefer in den Dschungel geführt und über sämtliche Heilpflanzen informiert. Tarzanfeeling kam auf, als wir an einer Liane schwangen und lebendige Limonen- Ameisen aßen.

Ohne Strom wurde unser Abendessen zu einem Candel-light-dinner und auch sonst war es ein kleines Abenteuer nur mit Kerzen den Weg ins Bett zu finden=).

Aber nicht nur eine neue Seite von Gottes Natur durften wir kennenlernen sondern auch mehr über Gottes Wort erfahren. Themen waren: Dreieinigkeit, Gottes Willen für mein Leben entdecken und meine Motivation?

Es waren fünf wunderschöne und erholsame Tage in denen wir wieder neu über Gottes geniale Schöpfung staunen durften und die Gemeinschaft im Team auffrischen konnten.

Johanna Schäffer

10. Januar 2012

Built with love…

impact Ecuador

…unter diesem Motto stand der Missions/Baueinsatz einer Gruppe aus den USA, die schon einige Jahre nach Ecuador kommt um für eine Woche hier zu arbeiten. Dieses Mal war das Ziel, den neuen Gottesdienstsaal in Cotacachi fertig zu stellen und eine Mauer um das Gelände zu bauen.

Auch wir Impis und einige Einheimische waren mit von der Partie und es hieß für uns alle „Schaffe, schaffe Häusle baue“. Schaufeln, Wände streichen, Steine schleppen…all das war anstrengend, aber es hat auch total Spaß gemacht und es war schön, Gott durch diese Arbeit dienen zu können.

Das Besondere an diesem Baueinsatz für mich war das Zusammenarbeiten mit so vielen tollen Menschen aus drei verschiedenen Ländern. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe aus Amerikanern, Ecuadorianern und Deutschen mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen, aber demselben Gott der uns verbindet.

Ob bei der Arbeit oder den Pausen (mit leckerem Essen=) wurde viel gelacht und gescherzt und wir hatten trotz Sprachverwirrung  auch immer wieder gute Gespräche. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase klappte auch das Wechseln der drei verschiedenen Sprachen ganz gut und es hat echt Spaß gemacht ab und zu von Englisch auf Spanisch oder andersherum zu übersetzen.

Auch die Abende verbrachten wir teilweise in Cotacachi, wo die Amis nach Feierabend noch Aktionen wie z.B. ein Fußballspiel(Ecuadorianer vs. Gringos;-)), einen Jugendabend oder einen Männer/Frauenabend mit Lagerfeuer bzw. Bastelarbeit und Bibellesen machten.

Am Samstag wurde dann zum ersten Mal der Gottesdienst im neuen, frisch gestrichenen Saal gefeiert. Wir sangen spanische und englische Lieder und George Haege, der Leiter des USA-Teams, der auch selbst viele Jahre hier in Ecuador Missionar war,  hielt die Predigt. Danach mussten wir leider auch schon wieder Abschied von den Amis nehmen. Es ist schön zu sehen wie man sich in nicht einmal einer Woche so gut kennenlernen und ans Herz wachsen kann.

Dieser Arbeitseinsatz war wirklich eine tolle Erfahrung und wir hatten eine super Zeit.

Katrin Winkler

10. Januar 2012

Wie die Emmaus-Jünger ...

RERD impact Bangladesch

Vom 2.- 4.1.2012 fanden die Re-Entry and Reflection Days (RERD) des impact-Teams Bangaldesch in Bad Liebenzell statt. Schon am ersten Abend wurden in voller Lautstärke Erlebnisse und Insider ausgetauscht und wir hatten viel zu lachen. Nicht ganz ausgeschlafen begann der Morgen darauf mit der Bible-Study und anschließend reflektierten wir gemeinsam mit Stephan Trick dem impact-Koordinator die vergangenen drei Monate, besprachen aber auch die Zeit nach dem Einsatz mit dem Re-Kulturstress. Ich konnte wertvolle Tipps mitnehmen.

Am zweiten Abend wurden wir mit Bangla-Essen überrascht und hatten einen schönen Abend in einer großen lustigen Runde mit zwei Schwestern von Liebenzell die selbst Missionare in Bangladesch waren. Wir gaben unsere Bangla-Lieder zum Besten und konnten mit den „Sisters“ unsere Bangla-Kenntnisse, vorerst ein letztes Mal, praktizieren. Auch dieser Abend zog sich noch weitere Stunden, gefüllt mit guten Gesprächen und mehr. Am nächsten Morgen ging das Re-Entry zu schnell zu Ende und es hieß dann „Auf Wiedersehen“ für längere Zeit.

Unsere Wohnung für die 2 Tage befand sich im „Haus Emmaus“. Und die Geschichte der Emmaus-Jünger passt zu unserem Re-Entry. Die beiden Jünger begegneten dem auferstandenen Jesus auf dem Heimweg. Sie erkannten ihn nicht, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er das Abendmahl mit ihnen feierte. Auch wir, das impact Team, hatten uns in diesen Tagen auf den Weg gemacht, um im Rückblick auf die drei Monate Einsatz in Bangladesch Jesus und sein Wirken zu erkennen. In vielen Momenten durften wir Jesus begegnen und neu kennenlernen. Mir ist Gottes unendlich große und bedingungslose Liebe klar geworden und sie hat mich befreit, sodass ich wieder voller Freude mit ihm leben kann und will. Außerdem hat sich Jesus mir auch als der Sieger gezeigt, wie damals vor 2000 Jahren auch. Jesus begeistert(e) mich, als er unser Team aus einer Sackgasse mit seinem Frieden und Vergebung herausgeführt hat und wir daraufhin in seinem Sieg stehen und wieder Gemeinschaft leben konnten.

Ich bin Gott sehr dankbar, wie er in diesen drei Monaten so viel Gutes hat wachsen lassen, in mir und in jedem einzelnen. Er hat bewiesen: Ich kann! Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Kor. 5,17)

Für jeden impactler steht nun etwas ganz Neues an. Sei es ein Studium, erneut ein Auslandsaufenthalt oder eine neue Arbeitsstelle. Gottes Geist geht mit uns auf die Reise, alle Grenzen überwindet seine Kraft!

In dieser Gewissheit – Immanuel - Gott ist mit uns...

 Michaela Heer

10. Januar 2012

Hallo 2012!

Kalenderverteilaktion in Frankreich

Ein Jahr geht zu Ende, ein Neues beginnt - und somit war Ende 2011 bei uns in Frankreich die Zeit der Kalender angesagt. Hier in der Normandie gibt es verschiedene christliche Kalender mit Bibelworten oder -Erläuterungen für jeden Tag, die den Menschen Gottes Wort, die Bibel, näher bringen sollen. Deshalb war jetzt genau die richtige Zeit, um diese Kalender an den Mann zu bringen.

In der Nähe von Caen gab es sogar eine Kalenderfreizeit, bei der sich über 20 Jugendliche aus Nah und Fern (darunter auch zwei von uns) dazu trafen, um in Kleingruppen ca. 3500 Kalender in die Briefkästen der Bewohner zu verteilen. Natürlich gab es auch immer eine Andacht, Zeit für Spiele, Gespräche und um sich kennen zu lernen.

Ein Ausflug zu einer Sehenswürdigkeit der „schönen Normandie“ durfte natürlich auch nicht fehlen: Es ging zum Mont Saint Michel, der genau auf der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne liegt und dessen Zugehörigkeit davon abhängt, ob man einen Normannen oder jemanden aus der Bretagne fragt…

Auch wenn es anstrengend war, bei typisch normannischem Wind- und Regenwetter mehrere Stunden durch die Straßen zu laufen und Kalender einzuwerfen, so ermöglichten uns diese Verteilaktionen doch, viel von der Gegend der Normandie zu sehen, aber gleichzeitig auch für die Menschen zu beten, die nun Gottes Botschaft erhalten würden. Gemeinsam mit den neuen Bekanntschaften konnte man diese Zeit dann bei der Silvesterfeier im Freizeitheim in Saint-Aubin ausklingen lassen, bei der die umliegenden Gemeinden gemeinsam gefeiert haben. Es war schön, in der Gemeinschaft mit anderen Christen das Jahr ausklingen lassen zu können, sich auszutauschen, was jeder Einzelne das Jahr über mit Gott erlebt hatte um so neu ermutigt ins Jahr 2012 starten zu können - auch wenn der Übergang ins Neujahr erst 00.20 Uhr und mit weniger Feuerwerk, als wir es von Deutschland gewöhnt waren, erfolgte…

Nun erwarte ich gespannt, was Gott in diesem Jahr noch für uns vorbereitet hat: Demnächst werden wir als impact-Team drei Wochen nach Burundi fliegen um dort in der Missionsarbeit mitzuhelfen. Eine sicher aufregende Zeit, auf die wir uns schon freuen!  

Hanna Abel

29. Dezember 2011

Joyeux Noël–fröhliche Weihnachten

Dieses Weihnachten war anderes!

Es fing für uns als impact Frankreich mit dem Weihnachtsgottesdienst an, der nicht wie in gewohnter deutscher Sprache stattfand, sondern auf Französisch. Der Weihnachtsgottesdienst war eher ein Zusammentreffen (am 24.12). Denn die Franzosen feiern Weihnachten eigentlich erst am 25.12 morgens.

Der Gottesdienst lief so ab: Weihnachtlieder singen und in Etappen eine Weihnachtsgeschichte mit Bildern, dazwischen immer Lieder, wovon wir als Impact-Team selbst eins aufgeführt haben. Aber schon für dieses Weihnachtszusammentreffen bin ich Gott sehr dankbar, dass es noch kurzfristig zu stande gekommen ist. Ebenso danke ich Gott, dass wir in kurzer Zeit neben all den Aufgaben auch noch unser Lied üben konnten, auch wenn wir sehr wenig Zeit dafür hatten. Weshalb ich umso erstaunter bin, dass es so gut geklappt hat.

Nach dem Gottesdienst und vielen "joyeux noël"-Wünschen sind wir zu sechst in unsere Wohnung gelaufen - zu sechst, nicht mit Familie, sondern wir als imapct-Team und mit  zwei weiteren Kurzzeitlern aus Carentan und Alencon, die wir auch noch zu Weihnachten eingeladen haben um zusammen zu feiern.

Zu Hause angekommen, gab es ein multikulturelles Weihnachtsessen. Jeder hat sein typisches Weihnachtsessen gemacht, dazu gab es als Vorspeise Borschtsch (eine russische, leckere Suppe), als Hauptspeise Hawaiitoast und zum Dessert Himbeeren im Schnee (Himbeeren in Sahne).
Nach dem Essen haben wir gewichtelt und anschließend die Weihnachtsgeschichte gehört und Weihnachtslieder gesungen, sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch (was ja nicht fehlen darf). Nach dem Hawaiitoast gab es dann die Bescherung. Da wurden dann die großen Pakete, die sich schon seit Tagen unter unserem sehr kleinen, aber feinen Weihnachtsbaum ansammelten, ausgepackt!

Für das alles danke ich Gott, dass wir an seinem Geburtstag gemeinsam eine schöne Zeit haben konnten.

Tabea Landau

22. Dezember 2011

Die wunderbare Botschaft

weihnachtszeit für impact Ecuador

Nach einigen Wochen des Einlebens und Einfindens in unsere Kinder- und Jugendgruppen, erwartete uns als impact Team Anfang November eine erste große Herausforderung: die Vorbereitung unseres Weihnachtsprogramms.

Das hieß für die kommende Zeit: Ideen sammeln, verwerfen und sich auf einen Vorschlag einigen, Ablauf und Szenen überlegen, Rollen und Aufgaben verteilen, Texte auf Spanisch schreiben und sprachlich korrigieren lassen, Videos drehen und schneiden, Musik aussuchen und Lieder einüben, Kulisse und Requisiten vorbereiten, Kostüme zusammenstellen, Texte auswendig lernen und proben, proben, proben…Und das alles innerhalb eines Monats während auch unsere Verantwortlichkeiten in den Gruppen zunahmen und wir zeitgleich noch ein Kinderweihnachtsprogramm vorbereiten mussten!

Das klingt nach einer Menge Arbeit und es war tatsächlich ganz schön anspruchsvoll, sich als 8-köpfiges Team bei allen Vorbereitungen zu organisieren. Aber im Nachhinein ist es unglaublich, zu sehen, wie Gott die ganze Zeit dabei war und uns inspiriert und geholfen hat. Nach den ersten Überlegungen hat er uns eine wunderbare Idee geschenkt. Der Aufhänger für unser Stück ist Jesaja 9,1: “Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“

In verschiedenen Einzelschicksalen stellen wir z.B. Menschen mit Alkohol- oder Eheproblemen dar, die durch die gute Botschaft an Weihnachten verändert werden und mit Gottes Hilfe beginnen, Abhängigkeiten aufzugeben, einander zu vergeben und sich auf Jesus auszurichten. Letztendlich ist uns so viel eingefallen, dass unser Programm eine knappe Stunde dauert! Jeder konnte sich mit seinen Gaben einbringen, sei es musikalisch, organisatorisch oder technisch. Und wir sind Gott sehr dankbar, dass wir den vielen Text auswendig lernen konnten!

Aufgeführt haben wir das Stück in acht verschiedenen Gemeinden und das Spielen macht richtig Spaß - trotz kleiner Pannen. Aber gerade dann, wenn einiges schief gelaufen ist, haben wir Gottes Handeln sehen können. Er hat unser Programm gebraucht und Menschen angesprochen mit der wunderbaren Weihnachtsbotschaft, dass Jesus auch das Licht ihres Lebens sein will!

¡Feliz navidad! (gesegnete Weihnachten!)

Susanne Helbig

20. Dezember 2011

Impact Bagladesch ist zurück

Die ganze Zeit war in Gottes Hand

In Dhaka der Hauptstadt Bangladeschs haben Ellen und ich noch Muri (Puff-Reis) und Chanachur (scharfe Snacks) eingekauft, um unseren Familie und Freunden Kostproben bieten zu können.

Mit gefüllten Tüten in den Händen haben wir noch schnell ein paar Fotos auf einer Brücke geschossen. An der einen Seite sieht man eines der reichsten Viertel der Stadt an der anderen Seite einen Slum.

Als wir auf dem Rückweg an dem Slum vorbei liefen, kamen zwei kleine Kinder angelaufen. Wir lächelten sie an und begrüßten sie mit: „Kemon acho? (Wie geht’s?)“. Sofort streckten sie uns ihre leeren, schmutzigen Hände entgegen. Wir wollten ihnen gerne ein Chanachur-Päckchen schenken. Ellen hockte sich hin und begann die Tüte zu öffnen.

In sekundenschnelle, begeleitet von freudigem Geschrei, kam eine Kinderhorde (von ca. 20 Kindern) aus dem Slum herausgestürzt und rannte auf uns zu. Die Kinder riefen laut, forderten Essen, zogen und zerrten an unseren Händen, Armen, unserer Kleidung und versuchten etwas aus den Tüten heraus zu ziehen. Ellen und ich wussten überhaupt nicht mehr was wir machen sollten, wir versuchten uns aus der Menge hinauszudrängen, doch die Kinder hielten uns fest, sie ließen uns nicht gehen.

Ein Rikschafahrer, der alles vom Rand aus beobachtet hatte, fuhr näher heran und forderte uns auf, aufzusteigen. Uns gelang es gerade noch so auf die Rikscha zu klettern und ohne weitere Fragen raste der Fahrer los. Die Kinder rannten noch lange hinterher und wir fuhren sogar einen Umweg, um sicherzugehen, dass sie uns nicht folgen konnten.

Wir waren beide sehr erleichtert, als wir im Haus angekommen waren.

Seit ein paar Tagen sind wir jetzt alle wieder in Deutschland, mit vielen spannenden Erfahrungen, neuen Ideen, die wir in unsere Gemeinden und in unseren Alltag einbringen möchten und wichtigen Erkenntnissen über uns selbst und unser Glaubensleben.

Im Rückblick können wir an vielen Stellen sehen wie Gott gewirkt hat. Er hat uns geleitet und bewahrt und wir danken ihm für die wunderschöne Zeit, die er uns geschenkt hat.

Chantal Martens

08. Dezember 2011

Spontane Möglichkeiten

impact Ecuador bei Schuleinsatz

Letzten Freitag war wieder unsere Spontanität gefragt! Aracely, ein Mädel aus einem der Jugendkreise in denen wir mitarbeiten hat uns morgens angerufen und gefragt, ob wir spontan, d.h. in 20 min, Zeit hätten, vor ihren Freunden ein Anspiel aufzuführen. Wir hatten dieses Anspiel ein paar Wochen davor in Atuntaqui in einem Taufgottesdienst aufgeführt um zu verdeutlichen, wie Jesus unser Leben verändert und uns von Sünde befreit. So wie es in Römer 6:6 heißt  „Unser früheres Leben wurde mit Christus gekreuzigt, damit die Sünde in unserem Leben ihre Macht verliert. Nun sind wir keine Sklaven der Sünde mehr.“

Aracely wollte ihre nichtchristlichen Freunde mit diesem Anspiel zum Nachdenken bringen, über ihre Situation, über all das, was sie „gefangen hält“ und wovon Jesus sie befreien kann.

Als wir Aracely  fragten, wie viel Freunde es denn sein werden, meinte sie: „so um die 100“! Damit hatten wir nicht gerechnet! Da waren wir schon etwas aufgeregt und gespannt. Nach unserer Zusage und einer kurzen Probe haben wir uns auf den Weg gemacht. Dort angekommen, haben wir dann festgestellt, dass ihre Schule an diesem Tag ein Schulfest hatte, an dem alle Schüler etwas vorgeführt haben. Unser Anspiel war einer der Beiträge. Echt krass, dass Aracely das so wichtig war, dass sie uns gebeten hat, das Anspiel vor der ganzen Schule vorzuführen! Das wünsche ich mir auch, dass es mein großes Herzensanliegen wird, meinen Freuden und Bekannten auf Jesus aufmerksam zu machen!

Die Schulleiterin, die wohl Christ ist, hat nach dem Anspiel auch noch einige Worte dazu gesagt, und noch mal erklärt, dass nur Gott uns retten kann.

Wir haben viel dafür gebetet, dass Gott die Herzen der Jugendlichen berührt und sie verstehen, wie sehr sie Gott brauchen! Denn die Beiträge der anderen Schüler waren teilweise sehr schockierend. Zum Beispiel ein Anspiel, bei dem sich einige als Priester verkleidet hatten und sich über das Vaterunser und anderes lustig gemacht haben. Das hat uns gezeigt, wie wenig Gottesfurcht die Schüler haben und es ist uns noch wichtiger geworden, für diese Schule zu beten! Vielleicht dürfen wir an der Schule auch unser Weihnachtsanspiel aufführen, was wirklich eine gute Gelegenheit wäre, noch mehr von Jesus zu erzählen! Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns so gebraucht und immer wieder solche Möglichkeiten schenkt.

Esther Lausch

01. Dezember 2011

Was für eine Fahrt!

Warum Bus fahren in Bagladesch eine Herzensangelegenheit ist!

 

Wir als impact Bangladesch waren letzte Woche auf einer Studentenkonferenz in Birganj, eine Stunde nördlich von Dinajpur wo wir gerade leben. So eine Strecken legt man in Bangladesh mit dem „Local Bus“ zurück. Uns ist diese Fahrt in reger Erinnerung geblieben und deswegen möchte ich euch einen Einblick in die Fahrtgepflogenheiten dieses Verkehrsmittels geben.

Optisch ist es auf jeden Fall ein Bus! Er hat 4 Reifen, eine Möglichkeit zu bremsen, eine Hupe, eine Windschutzscheibe (mit langen Rissen) und innen jede Menge Sitzplätze. Alles andere, wie z.B. Blinker, Bremslicht und die Möglichkeit die restlichen Fenster - sofern vorhanden - zu schließen, sind purer Luxus und nicht zwingend erforderlich. Damit solltest du dir einen Vorstellung des Gefährt haben.

Kommen wir nun zu dem Busfahrer, der sich scheinbar nur an drei Regeln halten muss.

Regel Nr. 1: Immer das Gaspedal durchtreten!

Regel Nr. 2: Alles überholen und allem ausweichen (Mensch, Tier, Auto)!

Regel Nr. 3: Darauf hören, was "der Mann in der Tür" sagt!

Mit Regel Nr. 3 Stelle ich noch eine weitere, sehr wichtige Person für den Bus vor: „Der Mann in der Tür“. Er steht – wie sein Name schon sagt – in der vorderen Tür. Er sorgt für die neue Fahrgäste, indem er den Leuten am Straßenrand zuruft, wohin denn die Reise des Busses geht. Wenn jemand zusteigen möchte, gibt er ein Zeichen (rufen, winken oder einen Hampelmann). Dann signalisiert „Der Mann in der Tür“ dem Busfahrer, dass er anhalten soll. Der Bus hält an, die Leute sagen wohin sie wollen und weiter geht die Fahrt.

Aber das ist nicht die einzige Aufgabe des „Mannes in der Tür“. Er überwacht auch die Straßenverhältnisse, brüllt andere Verkehrsteilnehmer an, wenn sie zu langsam sind oder im Weg stehen. Seine wichtigste Aufgabe aber ist es dem Fahrer zu sagen, wann er bremsen muss, um einen Achsbruch zu vermeiden, einer Kollision zu entgehen oder das Umkippen des Busses zu verhindern. Wie oft er brüllt? Schwer zu sagen, aber wenn es nur alle 5 Minuten passiert, kann man sich auf eine ruhige Fahrt freuen. Auf unserer Fahrt hat er ein- bis zweimal in der Minute gerufen und mehr als einmal sind wir um Haaresbreite einem Unfall entgangen. Deshalb gilt für Fahrgäste die Regel auf keinen Fall den Kopf noch sonst ein Körperteil aus dem Fenster zu strecken. Dazu ist der Abstand zum restlichen Verkehr einfach zu knapp.

Fazit: Wer in einen „Local Bus“ einsteigen will, braucht auf jeden Fall eine gehörige Portion Mut und darf nicht ängstlich sein. Erfahrungen mit Achterbahnen und Ähnlichem sind definitiv von Vorteil, und senken das Herzinfarktrisiko.

Johannes Gosewisch

28. November 2011

Noël, Noël

Noch wenige Wochen bis Heilig Abend...

Wir als impact-Frankreich sind schon voll in den Weihnachts- vorbereitungen drin: Weihnachtsvitrine gestalten, Weihnachtsgottesdienst vorbereiten, französische Weihnachtslieder lernen und ganz wichtig:… Plätzchen backen!

Dafür haben wir uns diese Woche mit einigen Frauen getroffen. Alle sind Teil des Vereins „Jumelage (Städtepartnerschaft) Saint-Lô – Aalen“.  Mit einer, typisch französisch, halben Stunde Verspätung, machten wir uns nun zu acht an die Arbeit deutsche Plätzchen zu backen. Plätzchen  für Weihnachten zu backen, ist in Frankreich nicht üblich. Eigentlich sollten diese auch zuerst gekauft werden, doch zum Glück konnte Tina Eckstein die Frauen des Vereins überzeugen, dass es doch viel gemütlicher und leckerer ist, eigenhändig Plätzchen zuzubereiten. Es war echt schwer dem Teig und dem leckeren Gebäck zu widerstehen. Am Ende des Nachmittages wurden über 200 liebevoll hergestellte Plätzchen verpackt, die in den nächsten Tagen vom Verein verkauft werden. Auch die Gemeinschaft mit den Frauen, alle älter als 40, war sehr unterhaltsam.

Da wir jetzt immer mutiger werden französisch zu reden, konnten wir einige Dinge über das französische Weihnachten erfahren.  In Frankreich ist Weihnachten eher ein Familienfest, am 24.Dezember trifft man sich abends zum Essen und zum Zusammensein mit der Familie, manche besuchen die Mitternachtsmesse, aber hauptsächlich geht es bei dem Weihnachtsfest um Pere Noël, der in der Nacht vom 24. Dezember auf den 25. Dezember die Geschenke bringt. Am Weihnachtsmorgen werden die Geschenke ausgepackt, es wird noch einmal ausgiebig und gut gegessen, bevor am 26. Dezember wieder normal gearbeitet wird.

Wir wollen diese Zeit jetzt nutzen, um den Menschen zu sagen, was Weihnachten ursprünglich bedeutet. Unsere Weihnachtsvitrine soll genau das ausdrücken. Sie beschreibt, dass an Weihnachten Gott uns das kostbarste und ewige Geschenk gegeben hat – Jesus, seinen Sohn.

Lisa Barth

22. November 2011

Wow- ein Riesenrad!

impact Bagladesch

Lautes Lachen und freudige Gesichter begrüßten und auf dem Schulhof. Der Schulausflug konnte endlich beginnen. Mit zwei Bussen ging es nach Shopnopuri. Alle stürmten voller Freude aus den Bussen und waren kaum noch zu halten. Nach einem kleinen Snack besuchten wir einen kleinen Zoo mit Braunbären, Schlangen, Affen und einem bengalischen Tiger.  Das Mittagessen: Reis, Dal, Gemüse und Fleisch folgte darauf- das traditionell mit der rechten Hand gegessen wird. Den Mittag verbrachten wir mit den Mädchen im danebenliegenden kleinen „Freizeitpark“. Die schön gepflegten Parkanlagen mit Blumenbeeten und Mosaikgebilde und angelegten Teichen und kleinen Seen faszinierten uns wie auch die Schüler. Doch das bengalische Riesenrad übertraf all unsere Erwartungen und wir drehten glücklich eine Runde. Viel zu schnell verging der Tag. Müde aber auch fröhlich, über die Erlebnisse am Tag,  traten wir die Heimfahrt an.

Während der Zeit in Bangladesch durfte ich Gott schon sooft erleben. Es ist einfach super, wie Gott auch hier derselbe ist und mit uns geht. Auch wenn die Sprache einiges schwieriger macht, haben wir schon gute Beziehungen in den beiden Hostels geschlossen. Ich bin gespannt was Gott (noch) mit uns vorhat!

18. November 2011

Un voyage autour du monde!

Eine Reise um die Welt!

So lautete das Thema der Kindertage, die das impact-Team Frankreich vom 11.-13. November in Alençon gestalteten.

Am 09.11. sind wir von St.-Lô mit dem Zug nach Alençon gefahren, um gemeinsam mit Evelyn (Missionarin) und Stephanie (Praktikantin in Alençon) die letzten Vorbereitungen zu treffen.

Schon im September haben wir mit der Planung dieser Tage begonnen und  uns in den letzten Wochen auf Bibelarbeiten (Missionsreise von Paulus), Bastelaktionen und Spiele konzentriert. Wir waren wirklich gespannt wie alles ablaufen würde.

Am meisten Sorge machte uns die Sprache, da für uns das Französisch der Kinder schwer zu verstehen sind. Entmutigend war, dass wir nach der Einschätzung der Missionare nicht so viele Kinder (ca.10) erwarten konnten,  weil einige abgesagt hatten. All das legten wir also Gott im Gebet hin und vertrauten auf seine Hilfe.

Und tatsächlich! Am Freitag zählten wir 26 Kinder. Die Reise mit einer großen Reisegruppe konnte also beginnen... Um die richtige Atmosphäre zu schaffen, hingen wir im Gemeindesaal Flaggen, ein Fallschirmspringer und eine große Weltkarte auf. Begleitet von Fluggeräuschen, Sicherheitsanweisungen und dem lustigen Tourist Pit ging die Reise von Frankreich nach Bangladesch, Ecuador und schließlich nach Papua Neuguinea. Die Kinder konnten die Länder, das Essen und die Gewohnheiten der Einheimischen kennenlernen.

Die Kinder waren voll dabei  und die Verständigung funktionierte mit Hilfe von Evelyn auch ganz gut.

Wir sind Gott wirklich dankbar für die gelungenen Kindertage und dafür, dass wir uns einbringen konnten. Wir sind gespannt wie unsere nächsten Einsätze verlaufen. Sicher ist, dass Jesus mit dabei ist!

Marina

31. Oktober 2011

"Zieht euch warme Sachen an..!"

Arbeitseinsatz impact Frankreich

„... und Kleider, die dreckig werden können!“, wurde uns von Michael Eckstein, unserem Teamleiter gesagt, bevor wir am Donnerstag zum Arbeitseinsatz nach Saint-Aubin-du-Perron gefahren wurden. Dort besitzt die Liebenzeller Mission ein Gelände mit einem Freizeitheim das für verschiedene Aktivitäten genutzt werden kann. Es ist ein Treffpunkt für die evangelischen Gemeinden der Liebenzeller Mission aus der ganzen Region Manche, in der auch wir arbeiten.

Gleich nach unserer Ankunft ijn der Normandie fand hier ein Jugendwochenende statt, bei dem neben Spiel und Spaß aber vor allem auch in der Bibel gelesen und darüber gesprochen wurde. Auch die Jugendkreise aus den verschiedenen Gemeinden verbringen in St. Aubin immer mal wieder einen gemeinsamen Abend bei dem es um Jesus, ihren gemeinsamen Mittelpunkt, geht.

Anfang Oktober traf man sich dann in St. Aubin zu einem Frauentag wieder, bei dem Frauen von Jung bis Alt einen intensiven Tag verbringen, sich untereinander austauschen, Gott mit Liedern loben und bei einer Predigt auftanken konnten. Durch den Verkauf von Kleinigkeiten aus der Ukraine wurde Geld zur Unterstützung der Kinder dort gesammelt. Ganz deutlich konnten wir Gottes Hilfe spüren, als das eingenommene Geld beim Aufräumen vor dem Verschwinden im Mülleimer gerettet wurde, wo es versehentlich hineingeworfen wurde – Gott sei Dank!

Zu unserer Aufgabe, das Gemeindeleben der evangelischen Gemeinden zu unterstützen und  Beziehungen zu Menschen ohne Jesus aufzubauen, gehört es auch, ganz praktisch mitzuhelfen.

Mit Gummistiefeln, Blaumann und Gartenwerkzeug bewaffnet, gingen wir as impact-Team  dann ans Bäume und Hecken schneiden und Laub zusammenfegen. So gut die große Außenfläche für die Aktivitäten ist, bedeutete das für uns an diesem Tag viel Arbeit. Trotzdem haben wir diesen Tag in der Gemeinschaft mit zwei anderen Kurzzeitlern der Liebenzeller Mission genossen. Gott hat uns gutes Wetter und vor allem auch Bewahrung geschenkt! Am Ende des Tages war die Arbeit fix und fertig – genauso wie wir auch.

Doch das Gelände ist nun wieder bereit für die nächste Aktivität und somit Möglichkeit, Gottes gute Botschaft bei einer neuen Veranstaltung weiter zu geben und wir beten, dass Gott diese auch gebrauchen wird!

Hanna Abel

20. Oktober 2011

„Brother, apni pore football khella korben?“

impact Bangladesch

So lautet die Frage, die ich hier in Dinajpur, Bangladesch auf dem Compound fast täglich von einem der Jungs gestellt bekomme. Und wenn ich ihm dann die Antwort gebe, dass ich später natürlich mit Fußball spielen werde (wie fast jeden Tag), dann huscht ein kurzes Lächeln über sein Gesicht.

Mit freudiger Erwartung aber auch ein wenig Anspannung sind wir nach zwei Wochen Einleben und Kulturvorbereitung im Süden nun in Dinajpur, im Norden Bangladeschs angekommen. Hier werden wir den Hauptteil unseres 3-monatigen Einsatzes zubringen.

Wir leben auf dem großen Areal der örtlichen Baptist Mission, mit der die Liebenzeller Mission hier zusammen arbeitet. Im Fokus unserer Arbeit liegen die Kinder und Jugendlichen, die in den Internaten wohnen und hier auf die Schule gehen. Bereits in dieser kurzen Anfangszeit sind uns viele sehr ans Herz gewachsen.

Das gebrochene Englisch der Jugendlichen und unsere sehr jungen Bangla-Kenntnisse machen eine flüssige Konversation zum jetzigen Zeitpunkt zwar immer noch sehr schwer, jedoch versuchen wir, diese Problem offensiv anzugehen.

Mut macht mir vor allem, dass Gott bereits viele Gebete erhört hat. So wurden wir bisher nicht nur von schweren Krankheiten verschont, sondern durften auch mehrere intensive Team-Situationen erleben, in denen wir stark zusammen gewachsen sind. Gott leitet und stärkt uns und wir beten, dass er uns hier zum Segen werden lässt

Manuel Stoll